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GTA VIBerichtet

Take-Two-CEO wehrt sich gegen Kritik an GTA 6-Verschiebungen auf Aktionärsversammlung

Strauss Zelnick reagierte bei der Aktionärsversammlung deutlich auf Sorgen der Investoren über die wiederholten Verschiebungen von Grand Theft Auto 6 und die Franchise-Strategie von Take-Two.

GTAViceNews NewsroomVeröffentlicht 2 Min. Lesezeit
GTA 6 Boss Seems A Bit Grumpy And Defensive While Answering An Investor’s Question About Frequent Delays
GTA 6 Boss Seems A Bit Grumpy And Defensive While Answering An Investor’s Question About Frequent Delays · Image: Kotaku

Take-Two-CEO Strauss Zelnick stellte sich am 17. September laut Kotaku den wachsenden Unmutsäußerungen der Aktionäre über die langwierige Entwicklung von Grand Theft Auto 6 und die starke Abhängigkeit von wenigen großen Franchises. Während einer kurzen Fragerunde las Zelnick eine kritische Frage vor, die auf „jahrelange Verzögerungen, verfehlte Erwartungen und die fortwährende Abhängigkeit von einer kleinen Zahl großer Franchises“ abhob.

Zelnick betonte daraufhin die hohen Leistungsansprüche des Vorstands und erklärte, dass leitende Angestellte bei unzureichender Performance ausgetauscht würden. Gleichzeitig widersprach er aber der Darstellung des Managements und der Geschäftsausrichtung von Take-Two und verteidigte die Unternehmensentwicklung seit seinem Amtsantritt 2007 ausführlich.

„Als dieses Management-Team im März 2007 das Unternehmen übernahm, lag der Aktienkurs bei 17. Der Umsatz betrug weniger als eine Milliarde Dollar. Das Unternehmen wurde von mindestens vier Regierungsstellen untersucht, hatte seit 13 Monaten keinen Geschäftsbericht veröffentlicht und trotz Verpflichtung keine Hauptversammlung einberufen. Es gab nur ein großes Franchise, GTA. Der Rest des Geschäfts machte Verluste, und das Unternehmen stand kurz vor der Insolvenz“, schilderte Zelnick laut der Audioaufzeichnung der Versammlung.

Er führte weiter aus, dass das Management von Take-Two das Unternehmen diversifiziert, den Mobile-Markt erschlossen und mehr als elf Franchises etabliert habe, die jeweils über fünf Millionen Einheiten pro Veröffentlichung verkauft hätten. Zelnick verwies auf die aktuelle Marktkapitalisierung – laut ihm die höchste unter reinen Interactive-Entertainment-Firmen – und eine Aktienwertsteigerung von 1.200 Prozent seit 2007 als Beleg für die Effektivität des Managements.

Die Auseinandersetzung findet vor dem Hintergrund wachsender Kritik an den Verzögerungen von GTA 6 statt, das laut Kotaku im November erscheinen soll, aber eine lange und öffentlichkeitswirksame Entwicklungsphase durchlaufen hat. Während Zelnick die Entwicklung von Take-Two hervorhob, merkte Kotaku den defensiven Tonfall an – ein Zeichen für den steigenden Druck rund um einen der größten Spiele-Releases aller Zeiten.

Im Anschluss beantwortete Zelnick weitere Fragen zu einer möglichen PC-Version und Multiplayer-Details – Themen, zu denen er sich bereits in früheren Meetings vage geäußert hatte. Die Telefonkonferenz endete rasch, doch die angespannte Stimmung machte deutlich, dass die Ungeduld der Investoren bezüglich des Zeitplans von GTA 6 für die Führung von Take-Two ein Dauerthema bleibt.

Mit dem näher rückenden Release-Datum dürfte Zelnick hoffen, dass sich die Fragen bald von Verzögerungen auf Verkaufszahlen und Updates verlagern. Bis dahin bleibt der Fokus darauf, ob das Take-Two-Management den enormen Erwartungen an GTA 6 gerecht werden kann.

Häufige Fragen

Was sagte Strauss Zelnick zu den Verzögerungen von GTA 6?
Zelnick verteidigte sein Management-Team und widersprach der Darstellung des Investors. Er hob das Wachstum und die Diversifizierung seit 2007 hervor.
Wann soll GTA 6 erscheinen?
Laut Kotaku wird GTA 6 voraussichtlich im November veröffentlicht.
Warum sind Investoren mit Take-Two unzufrieden?
Investoren äußerten Sorge über die wiederholten Verzögerungen von GTA 6 und die starke Abhängigkeit von wenigen großen Franchises.

Quellen

Alle Fakten in diesem Artikel stammen aus den unten genannten Quellen.

  1. kotaku.com · 18. Sept. 2026
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